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Markus Lüpertz


Maler, Grafiker und Bildhauer

Markus Lüpertz

Markus Lüpertz (* 1981 in Böhmen) ist ein deutscher Maler, Bildhauer und Schriftsteller. Er wird dem Neoexpressionismus zugeordnet. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Figuration und Abstraktion vereinfacht Lüpertz in seinen Werken die Form und hebt gleichzeitig Details wie Köpfe und Gesichter hervor. 1986 wurde Markus Lüpertz als Professor an die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf berufen. Lüpertz hat viele Preise und Auszeichnungen erhalten. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf, in Karlsruhe und in Berlin.

Lüpertz wurde in Liberec, Böhmen geboren und kam 1948 im Alter von sieben Jahren mit seiner Familie nach Rheydt, Deutschland. Er studierte von 1956 bis 1961 an der Werkkunstschule Krefeld und an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. 1962 zog Lüpertz nach Berlin und er eröffnete zusammen mit Bernd Koberling und Karl Horst Hödicke die Galerie "Großgörschen 35" mit seiner Ausstellung "Dithyrambische Malerei". Dabei versuchte er in den 1960er Jahren zu einer expressiveren, darstellenderen Form der Malerei zu finden, die sich von der damalig dominanten, amerikanischen Pop Art und dem abstrakten Expressionismus abwich. Lüpertz begann seine Werke mit einfachen, gegenständlichen Inhalten zu malen.

Im Jahr 1970 zog es Lüpertz für einen einjährigen Stipendienaufenthalt nach Florenz und erhielt 1971 den Preis der Villa Romana. 1976 nahm er eine Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe an. Ab 1977 griff Lüpertz in seinen Stilbildern abstrakte Tendenzen der 1950er Jahre auf. Im selben Jahr zeigte die Hamburger Kunsthalle einen ersten Überblick seines Werkes, gefolgt von der Kunsthalle Bern und dem Stedelijk Van Abbemuseum Eindhoven.

Mit seiner einzigartigen Kombination aus Figuration und Abstraktion vereinfachte Lüpertz in seinen Arbeiten die Form und hob gleichzeitig Details wie Köpfe und Gesichter hervor. NS-Motive wie Stahlhelm oder Wehrmachtsmütze hatten in den 1970er Jahren zu Kontroversen geführt. Neben der Nutzung aller druckgrafischen Techniken betätigte sich Lüpertz auch als Dichter, seit 1980 auch als Bühnenbildner und Bildhauer. Er gestaltete das Bühnenbild für die Opern "Vincent" (1982), "Werther" (1983) und "The Storm" (1991). Zusätzlich entwarf er mehrere Kirchenfenster, darunter die der Kölner Dominikanerkirche St. Andreas. 1982 nahm er an der documenta VII in Kassel teil. 1986 wurde Markus Lüpertz als Professor an die Staatliche Kunstakademie Düsseldorf berufen.

Lüpertz hat viele Preise und Auszeichnungen erhalten, darunter 1990 den Lovis-Corinth-Preis der Künstlergilde Esslingen. Seinem Werk sind bedeutende Einzelausstellungen gewidmet. So fand im Jahr 1996 eine thematische Werkschau in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf statt und 1997 eine retrospektive Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München, die anschließend in Wuppertal und Barmen gezeigt wird. 1997/98 waren seine Werke auf der Ausstellung "Deutschlandbilder: Kunst aus einem geteilten Land" im Martin Gropius Bau in Berlin zu sehen.

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